Munich

Motorworld München
26 November 2022
Lot 119

1999 Lamborghini Diablo GTR

{{lr.item.text}}

€775,000 - €875,000 EUR | Not Sold

Germany | München, Germany

{{internetCurrentBid}}

{{internetTimeLeft}}


language
Chassis No.
ZA9EAGTR0YLA12478
Serial No.
09/30
Engine No.
0066
Documents
Bill of Sale Only
  • Numbered “09/30” of the limited-edition Diablo GTR production run
  • Equipped with a 6.0-litre 590 PS quad-cam V-12
  • Campaigned in the 2000 and 2001 GTR Supertrophy seasons
  • Seriennummer „09/30” als neuntes Auto der limitierten Diablo GTR Reihe
  • Ausgestattet mit Sechsliter-V12 mit vier Nockenwellen und 590 PS
  • Eingesetzt in den Saisons 2000 und 2001 der GTR Supertrophy

Since Ferruccio Lamborghini entered the supercar arena in 1963, the marque has been renowned for the wildly outrageous nature of its cars, with their ferocious performance in equal measure. And few models embody such characteristics better than the brutal Diablo GTR.

Bankrolled by Chrysler, the Diablo was unveiled in 1990 as a replacement for the Countach. Initially equipped with a 492 PS 5.7-litre V-12, later iterations included the four-wheel-drive VT, the VT Roadster, and the 550 PS VT 6.0. In 1996, meanwhile, the SV-R became Lamborghini’s first full car intended for competitive motorsport—having dabbled just a few years earlier as an engine supplier for the Larrousse F1 team. Conceived for the Supertrophy race series, it was replaced after four years by the awe-inspiring GTR.

With its 590 PS 6.0-litre V-12 driving the rear wheels via a five-speed manual gearbox, the 338 km/h GTR was the most powerful Lamborghini to date. Its body was constructed almost entirely from carbon fibre and featured an integrated roll cage, as well as a stripped-out interior with a single seat and six-point harness. Gone were the air conditioning and stereo, their place taken by a fresh-air intake and fire extinguisher. A vast wing kept the car on terra firma at speed, while built-in jacks lifted it off the pitlane (the ride height precluded the use of traditional jacks). Lamborghini may have long resisted the temptation to go racing, but the GTR was worth the wait.

In all, only 30 of these ultimate-specification Diablos left Sant’Agata, this vehicle being numbered “09/30”. Displaying 6,968 kilometres at the time of cataloguing, it was supplied in France in December 1999, finished in Grigio Antares. This special competition Diablo was campaigned under the Mig Power banner in the 2000 and 2001 Lamborghini GTR Supertrophy, with owner Vincenzo Tirella and Vittorio Zoboli bringing the car home 2nd in the championship in its second season.

An extraordinary track-focussed machine with period race history, this Diablo is as thrilling as it is rare and would make a magnificent addition to a collection of serious Lamborghinis.

Seit Ferruccio Lamborghinis Eintritt in den Kreis der Supersportwagenhersteller ist die Marke für die extreme Auslegung ihrer Fahrzeuge bekannt, und für die besonders extremen Motorleistungen. Und nur wenige Modelle verkörpern diese beiden Eigenschaften besser als der brutale Diablo GTR.

Der von Chrysler finanzierte Diablo wurde 1990 als Ersatz für den Countach vorgestellt. Ursprünglich mit einem 492 PS starken 5,7-Liter-V12 ausgestattet, gab es später den VT mit Allradantrieb, den VT Roadster und den VT 6.0 mit 550 PS. Der 1996 vorgestellte SV-R war der erste exklusiv für den Rennsport vorgesehene Lamborghini, nachdem man sich einige Jahre zuvor schon als Motorenlieferant für das F1-Team von Larrousse versucht hatte. Der SV-R war für den Einsatz in der Supertrophy-Rennserie konzipiert und wurde nach vier Jahren durch den beeindruckenden GTR ersetzt.

Mit seinem 590 PS starken 6,0-Liter V12-Motor, der über ein Fünfgang-Schaltgetriebe die Hinterräder antreibt, war der bis zu 338 km/h schnelle GTR der bis dahin stärkste Lamborghini.

Seine Karosserie war fast vollständig aus Karbon gefertigt und verfügte über einen integrierten Überrollkäfig sowie einen reduzierten Innenraum mit einem einzigen Sitz mit Sechs-Punkt-Gurt. Klimaanlage und Stereoanlage waren verschwunden, stattdessen gab es einen Frischlufteinlass und einen Feuerlöscher. Ein riesiger Flügel hielt den Wagen bei hohen Geschwindigkeiten auf dem Boden, während eingebaute Wagenheber halfen, ihn beim Boxenstop anzuheben (die niedrige Bodenfreiheit schloss die Verwendung herkömmlicher Wagenheber aus). Lamborghini mag der Versuchung, Rennen zu fahren, lange widerstanden haben, aber der GTR war das Warten wert.

Insgesamt verließen nur 30 dieser ultimativen Diablos Sant‘Agata, dieses im Dezember 1999 in Frankreich in Grigio Antares ausgelieferte Exemplar trägt die Nummer „09/30“. Zum Zeitpunkt der Drucklegung hatte er 6.968 Kilometer auf dem Tacho. Es wird angenommen, dass dieser spezielle Renn-Diablo in den Jahren 2000 und 2001 unter dem Banner von Mig Power in der Lamborghini GTR Supertrophy eingesetzt wurde, wobei die Besitzer Vincenzo Tirella und Vittorio Zoboli den Wagen in seiner zweiten Saison auf Platz 2 der Meisterschaft brachten.

Dieser Diablo ist eine außergewöhnliche Rennmaschine mit langer Rennhistorie. Er ist ebenso aufregend wie selten und stellt eine großartige Ergänzung für jede Lamborghini Sammlung dar.